VDMA Batterieproduktion: Neuer Vorstand will globale Wettbewerbsposition des europäischen Maschinenbaus festigen

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Der Batteriemaschinenbau bleibt trotz Pandemie ein Wachstumsmarkt von strategischer Wichtigkeit. Der Standort Europa gewinnt hierbei im weltweiten Vergleich an Dynamik.

Die Batterieproduktion ist für den europäischen Maschinen- und Anlagenbau ein wichtiger Wachstumsmarkt und es gilt nun, die starke Position der Unternehmen weiter auszubauen. Mit diesem Ziel tritt der neu gewählte 15-köpfige Vorstand der VDMA Fachabteilung Batterieproduktion für die kommenden vier Jahre an. An der Spitze des Vorstands steht auch künftig Dr. Joachim Döhner, Sales Director Business Unit Battery bei KUKA Systems. Er wurde auf der ersten Vorstandssitzung in Oberursel ebenso im Amt bestätigt wie sein Stellvertreter Marc Kirchhoff, Leiter Branchen- und Key Account Management bei der TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH. „Der Maschinenbau ist in der Batterieproduktion bereits gut aufgestellt, wir können hier einen wertvollen Beitrag zum weiteren Erfolg der Technologie leisten“, betonte VDMA-Präsident Karl Haeusgen, der virtuell an der Vorstandssitzung teilnahm.

„Wir freuen uns darauf, die erfolgreiche Zusammenarbeit der letzten Jahre weiter fortsetzen zu dürfen. Die Sichtbarkeit unserer Mitglieder sowie die globale Wettbewerbsfähigkeit im Batteriemaschinenbau sind zentrale Themen, die wir gemeinsam weiter voranbringen wollen. Auch noch für das kommende Jahr wird die Corona-Pandemie kreative Lösungen erfordern. Konzepte, wie die 2020 entwickelte Virtual Battery Exhibition (VBE) des VDMA werden in diesem Kontext weiter an Bedeutung gewinnen“, sagte Dr. Joachim Döhner.

Marc Kirchhoff ergänzte: „Für das optimierte Zusammenwirken der verschiedenen Akteure entlang der Batteriewertschöpfung, braucht es den Austausch mit allen beteiligten Firmen. Die Aufgabe der Geschäftsstelle VDMA Batterieproduktion und des Vorstandes ist es, hierfür Ideen zu entwickeln und Möglichkeiten zu schaffen, auch unter den jetzigen Rahmenbedingungen.“

Der Batteriemaschinenbau ist für viele der über 100 Mitgliedsunternehmen der Fachabteilung zwar aktuell noch kein Kerngeschäft, jedoch eine zukunfts-orientierte Technologie mit großem Geschäftspotential. Die Geschäftsklimaumfrage von VDMA Batterieproduktion aus dem Herbst geht für dieses Jahr von rund 7 Prozent Umsatzwachstum und für 2021 sogar von mehr als 10 Prozent Umsatzplus aus. Damit zeigt sich ein gegenläufiger Trend zum Gesamtmaschinenbau, der in diesem Jahr mit einem deutlichen Umsatzminus rechnet.

 

Der neue Vorstand der Fachabteilung:

  • Dr. Joachim Döhner (Vorsitzender), KUKA Systems GmbH
  • Marc Kirchhoff (Stellvertretender Vorsitzender), TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH
  • Axel Bartmann, Manz AG
  • Marc Deyda, Siemens AG
  • Stephan Eirich, Maschinenfabrik Gustav Eirich Gmbh & Co KG
  • Bernd Feirabend, Robert Bosch GmbH
  • Dr. Sina Forster, Leybold GmbH
  • Jürgen Friedrich, ERSA GmbH
  • Klaus Hamacher, BST eltromat International GmbH
  • Dr. Stefan Jakschik, ULT AG
  • Oliver Meister, VITRONIC Dr.-Ing. Stein Bildverarbeitungssysteme GmbH
  • Dr. Florian Schott, Netzsch - Feinmahltechnik GmbH
  • Dr. Josef Sedlmair, F&S BONDTEC Semiconductor GmbH
  • Volker Seefeldt, H&T Marsberg GmbH & Co. KG
  • Björn Weber, Mettler-Toledo GmbH

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