Maschinenbauer zeigen Know-how rund um die Batterieproduktion im Automobilbereich

VDMA

Der Volkswagen-Konzern hat sich auf einer Info-Veranstaltung des VDMA Industriekreis Batterieproduktion mit Maschinen- und Anlagebauern vernetzt. Rund 150 Experten nahmen teil. Damit startet ein mehrstufiger Plan von Volkswagen.

Fachlicher Gedankenaustausch und die Vernetzung von Expertise waren die zentralen Anliegen der Info-Veranstaltung des VDMA Industriekreises Batterieproduktion im Frühjahr. Hierzu kamen 44 Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau mit Experten aus dem Volkswagen-Konzern in Braunschweig zusammen.

Im Rahmen der Veranstaltung präsentierten die VDMA-Mitgliedsunternehmen Technologien und Lösungen rund um die Produktionskette der Batterie. In Impulsvorträgen, einer Ausstellung der VDMA Mitgliedsunternehmen und Gesprächen erhielten die Volkswagen-Mitarbeiter wertvolles Know-how zur Entwicklung- und Fertigung von Lithium-Ionen-Batterien.

Volkswagen und der 3 Stufen-Plan zur Batterieproduktion

Hintergrund für den fachlichen Austausch ist ein 3 Stufen-Plan von Volkswagen: In Salzgitter befasst sich das Unternehmen in einem ersten Schritt mit dem Thema Zellfertigung. Das Konzept beinhaltet zunächst eine Handmusterlinie, die Ausgangspunkt für das Erweitern in den Pilot-Maßstab (2.Schritt) und Gigawattstunden-Maßstab (3.Schritt) ist. Konkrete Zeitangaben wurden hierzu nicht gemacht. „Unser Ziel ist es, die Fertigungstechnologie für Batterien voranzutreiben und dabei innovativ zu sein. Ich bin überzeugt, dass VDMA-Mitgliedsunternehmen uns dabei unterstützen könnten“, sagte Christian Bleiel, Leiter VW-Geschäftsfeld Motor und Werkleiter im Motorenwerk Salzgitter, anlässlich der Veranstaltung in Braunschweig. Die weitere Abstimmung und Vernetzung ist in vollem Gang: Eine Reihe von VDMA-Mitgliedsunternehmen sind in diesem Zusammenhang zu vertiefenden Gesprächen eingeladen.

Positive Rückmeldungen von VDMA-Mitgliedsunternehmen „Durch die Veranstaltung war es den teilnehmenden Unternehmen möglich mit verantwortlichen Volkswagen-Mitarbeiter direkt ins Gespräch zu kommen und ein Gefühl für Ziele, spezifische Herausforderungen und Geschäftspotenzial der Batterie-Produktion bei VW zu bekommen. Diese Möglichkeit der Vernetzung ist für viele Unternehmen Gold wert“, sagte Dr. Joachim Döhner, Sprecher des Lenkungskreises VDMA Batterieproduktion und Division Head Technology Solutions bei KUKA Industries. Insbesondere kleinen und mittleren Mitgliedsunternehmen bot dies eine interessante Gelegenheit einen wertvollen Geschäftskontakt zu dem größten Automobilhersteller der Welt zu entwickeln.

Der VDMA Industriekreis Batterieproduktion ist eine Fachzweig-übergreifende Aktivität unter dem Dach des VDMA Forums Elektromobilität E-MOTIVE, bei dem Anwender, Hersteller, Maschinenbauer und Forschung mitarbeiten. Durch die Synergien mit Elektronik- und Photovoltaik-Produktion hat der VDMA Fachverband Electronics, Micro- and Nanotechnologies die Leitung des Industriekreises inne. Fünfzehn Fachzweige und sechs Landesverbände im VDMA sind im Industriekreis integriert und tragen mit dem spezifischen Know-How ihrer Mitglieder dazu bei Synergieeffekte zu maximieren.

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